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Im ersten Teil unserer Traumreise von San Francisco über den Highway No. 1 nach Los Angeles berichten wir über die Highlights, die man auf dieser Strecke erleben kann.

Nach wie vor zählt ein Urlaub an der Westküste der USA zu den Traumzielen von vielen Menschen, wir haben uns auf den weiten Weg nach San Francisco gemacht und sind dem berühmten Highway No. 1 nach Los Angeles gefolgt.

Eigentlich sind sowohl San Francisco als auch Los Angeles schon eine eigene Reise wert, wir haben beide Städte zu einer unvergesslichen Reise miteinander verbunden und festgestellt, dass beide Städte und der dazwischen liegende Highway No. 1 ihren jeweils ganz eigenen Reiz und Charme haben.

San Francisco gilt seit den 1968er-Jahren als Hippie-Metropole, und man spürt auch heute noch die Leichtigkeit des Lebens, wenn man durch die Stadt spaziert. Das berühmteste Wahrzeichen ist sicher die 1937 fertiggestellte Golden Gate Bridge, die sich mit einer Länge von 2,8 Kilometern über die Bucht von San Francisco erstreckt.

Sowohl auf der Seite von San Francisco als auch wenn man von San Francisco kommend über die Brücke fährt, gibt es viele verschiedene Locations für einmalige Fotos. Für Frühaufsteher empfiehlt sich ein Besuch der Aussichtspunkte gegenüber von San Francisco, für jene, die lieber die Abendstimmung mit Sonnenuntergang einfangen möchte, ist der Park am Beginn der Brücke in San Francisco zu empfehlen.

Die Stadt bietet natürlich auch viele Hotels, sehr gut gelegen sind jene günstigen Hotels direkt auf der Verlängerung des Highway 101, der direkt von der Golden Gate Bridge in die Lombard Street mündet.

Der berühmte Teil der der Lombard Street mit den Serpentinen, die durch das Gefälle von 27% notwendig sind, kommt dabei erst etwas nach den unzähligen Hotels. Wo die Hotels sind, ist die Lombard Street noch vierspurig, sie wird bis zum berühmten Teil aber immer schmäler, bevor sie danach wieder zweispurig wird und bis zur Küste weiter verläuft.

Wir haben bei unserer Reise das Chelsea Inn gewählt, das Hotel ist sehr gemütlich eingerichtet, bietet eine Garage und ist auch preislich äußerst attraktiv.

Von hier aus kann man nach wenigen Minuten den San Francisco Maritime Nation Historical Park erreichen und von dort weiter zur berühmten Fisherman´s Wharf und dem Pier 39 spazieren. Entlang des Piers befinden sich nicht nur viele Fischgeschäfte, auch eine Niederlassung von Madame Tussauds ist zu finden.

Am Pier 39 gibt es zahlreiche Restaurants, das Hard Rock Cafe von San Francisco und einen Steg mit vielen Robben, die eines der Highlights des Piers sind. Auch Einheimische sind oft am Pier zu sehen, dort kommen auch heute noch viele Fischer mit ihren Booten an und verkaufen ihren Fang frisch vom Boot weg.

Ein wirklich einmaliges Ausflugsziel mit historischer Bedeutung ist Alcatraz Island, auf dem das berühmte Gefängnis zu finden ist. Im Jahr 1854 hat man auf Alcatraz den ersten Leuchtturm an der US-amerikanischen Westküste in Betrieb genommen und die Insel als Fort genutzt.

Erst ab 1930 hat man das Fort zu einer Gefängnisinsel umgebaut und von 1934 bis 1963 als berüchtigtes Hochsichheitsgefängnis betrieben. Zu den bekanntesten Gefangenen zählten Al Capone und Robert Franklin Stroud, der als „Birdman“ auch über die Grenzen der USA Berühmtheit erlangte. Via Audioguide wird man in die damalige Zeit zurück versetzt und kann die Insel, die eine Mischung aus Museum und Lost Place ist, auf eigene Faust erkunden – zumindest die nicht abgesperrten Gebiete.

Auf der Schifffahrt von Alcatraz nach San Francisco hat man zudem einen wundervollen Panoramablick über die Stadt, die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Eines der Wahrzeichen von San Francisco, die Transamerica Pyramid, ist dabei schön zu sehen.

In der Nähe vom Pier 39 startet zudem ein weiteres Highlight von San Francisco, die Cable Cars. Die berühmte Kabelbahn führt Touristen über die steilen Straßen und zeigt viele Touristen-Hotspots der Metropole.

Es ist aber auch interessant, sich selbst mit dem Auto auf eine Sightseeingtour zu begeben und den Spuren von Bullitt zu folgen. Am Weg findet man auch viele der berühmten viktorianischen Häuser, die noch heute das Stadtbild prägen. Ausgiebige Spaziergänge im Zentrum sind durch die wirklich extrem steilen Straßen nicht sonderlich empfehlenswert, außer man möchte als Extremsportler seine Kondition weiter ausbauen.

Nach den ausgiebigen Touren durch San Francisco haben wir die Stadt über den Highway No. 1 verlassen und sind der Küste entlang Richtung Los Angeles gestartet. Der Highway besticht dabei mit einem unbeschreiblich schönen Panorama und bietet viele Parkplätze mit Aussichtspunkten an. Wer Zeit findet, kann in Moterey das berühmte Aquarium besuchen oder sich im Pfeiffer Big Sur State Park von der Natur berauschen lassen.

Die entspannte Fahrt über den Highway No. 1 bietet auf jeden Fall viele Highlights und ist dem schnelleren Highway 101 auf jeden Fall vorzuziehen.

Im zweiten Teil unserer Serie berichten wir, was es noch entlang des Highway No. 1 und in Los Angeles zu sehen gibt.

Alle Fotos: @ Fotografie Stefan Gruber

 

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