In Teil 6 unseres großen Ostkanada-Specials berichten wir weiter über Kanadas kleinste Provinz, Prince Edward Island. Prince Edward Island ist mit seinen 5660 Quadratkilometern kleiner als Niederösterreich und somit gerade für kanadische Verhältnisse sehr überschaubar. Doch dieses relativ kleinen Fleckchen Land wurde mit lieblichen Landschaften mehr als verwöhnt.
An der Nordküste Prince Edward Islands befindet sich Anne’s Land, die Region P.E.I.‘s, in der Lucy Maud Montgomerys berühmte Romanfigur Anne auf Green Gables die zentrale Rolle spielt. Hier befinden sich das Anne of Green Gables-Museum sowie das Anne of Green Gables-Haus.

Das Anne auf Green Gables-Haus mit seinem schönen Garten und dem lieblichen Spazierweg in einem kleinen Wäldchen versetzt Fans der quirlig-verträumten Romanfigur Anne Shirley in deren Lebensumfeld und -zeit zurück und ist der wahrscheinlich größte Touristenmagnet Prince Edward Islands.

Wer die Verfilmung von Anne auf Green Gables kennt, der fühlt sich allerdings überall auf der Insel an den Schauplatz der Filmhandlung versetzt, denn die pittoreske Landschaft Prince Edward Islands hält, was der Film, durch den viele Besucher P.E.I.‘s überhaupt erst von der Existenz der kleinsten kanadischen Provinz erfuhren, verspricht.

Mit seinen vielen Stränden, darunter auch bewachte Badestrände, seinen malerischen Leuchttürmen und den aufgrund des hohen Eisengehaltes roten Klippen und Äckern, ist dieses Fleckchen Erde eine wahre Bilderbuchlandschaft.

Auch das etwas gemächlichere Lebenstempo auf der Insel und die große Herzlichkeit der Islander, wie sich Prince Edward Islands Einwohner selbst nennen, machen einen Gutteils des Charmes von P.E.I. aus.


Von der Nordküste aus fahren wir weiter Richtung Westen nach
Summerside, der mit etwa 14 500 Einwohnern zweitgrößten Stadt Prince Edward Islands. Sehenswert sind hier die kleinen, liebevoll dekorierten Shops, in denen es Souvenirs und verschiedene regionale Spezialitäten zu kaufen gibt.

Von Summerside aus nehmen wir die Route 11 Richtung Westen und kommen an einem Picknickplatz vorbei, der einen grandiosen Blick auf die 13 Kilometer lange Confederation Bridge, Prince Edward Islands einzige befestigte Verbindung zum Festland, bietet.
ReiseGuru-Tipp:
Etwas weiter entlang der Route 11 lohnt sich in Cap-Egmont ein Stopp bei den ausgesprochen sehenswerten Flaschenhäusern.

Die ganze Insel half Flaschen sammelnd mit, als Édouard Arsenault in den 1980er-Jahren aus über 25 000 alten Flaschen drei Häuser erbaute.

Heute verwalten Arsenaults Kinder die Flaschenhäuser, den dazugehörigen, wunderschönen Garten und den liebevoll eingerichteten Geschenkshop. Geöffnet sind die Flaschenhäuser von Mitte Mai bis Mitte Oktober.

Weiter geht es entlang der Westküste. Auch im etwas windigeren Westen von Prince Edward
Island
gibt es eine große Anzahl wunderschöner Strände.


Schön gelegen ist auch der West Point Leuchtturm, P.E.I.‘s westlichster Leuchtturm.

Die inseltypischen Landschaften mit vielen Kartoffeläckern und Lupinen ziehen an uns vorbei auf unserem Weg zur Confederation Bridge, über die wir Prince Edward Island wieder verlassen werden um im nächsten Teil unseres großen Ostkanada-Specials über Cape Breton Island, den Osten Nova Scotias, zu berichten.


ReiseGuru-Tipp:
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Weitere Informationen zu den Flaschenhäusern in Cap-Egmont findest du unter: http://www.bottlehouses.com
Alle Fotos: Stefan Gruber und Dr. Marianne Skarics-Gruber