Kronplatz empfängt die Olympische Fackel

Der Durchzug der Olympischen Fackel machte am 27. Januar 2026 Station in der Dolomitenregion Kronplatz und verwandelte diesen Tag in einen besonderen Moment für die gesamte Region.

Als eine der führenden alpinen Destinationen Südtirols wurde der Kronplatz zum Schauplatz eines Ereignisses, das olympischen Geist, Kultur, Landschaft und gesellschaftliches Engagement miteinander verband und ein klares Zeichen für Gemeinschaft und Teilhabe setzte.

(c) Gianvito Coco (Dolomitenregion Kronplatz)

Auf ihrem Weg zu den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 führte die Fackel – getragen von ausgewählten Fackelträgerinnen und Fackelträgern, darunter der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner – durch das Antholzertal, den historischen Stadtkern von Bruneck und bis hinauf auf den Gipfel des Kronplatz. Entlang dieser Route entstand ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus symbolischer Kraft der Flamme – Sinnbild für Frieden, Einheit und sportlichen Geist – und der aktiven Einbindung von Bevölkerung, Gästen und Medien.

Der Höhepunkt wurde schließlich auf dem Gipfel erreicht, mit einer feierlichen Zeremonie an ikonischen Orten wie dem Messner Mountain Museum Corones (MMM Corones) und dem LUMEN Museum für Bergfotografie. Letzteres bildete den Rahmen für eine Vernissage und eine Benefizauktion mit Beteiligung des Künstlers Leon Löwentraut und schuf einen emotionalen Dialog zwischen Kunst und Sport mit spürbarer gesellschaftlicher Wirkung.

(c) Gianvito Coco (Dolomitenregion Kronplatz)

Die Olympische Fackel erreichte zunächst das Antholzertal, Austragungsort der olympischen Biathlonbewerbe, bevor sie ihren Weg durch das Zentrum von Bruneck nahm. Die Strecke führte vorbei an einigen der symbolträchtigsten und publikumswirksamsten Orte der Stadt. Auf dem Hauptplatz wurde die Fackel im Rahmen eines offiziellen Empfangs mit Vertreterinnen und Vertretern der Institutionen begrüßt, ehe der Zug in Richtung Intercable Arena Bruneck fortgesetzt wurde.

(c) Gianvito Coco (Dolomitenregion Kronplatz)

Am Nachmittag stand der Kronplatz im Mittelpunkt des Geschehens. In einer eindrucksvollen alpinen Kulisse führte der feierliche Fackeldurchzug zu drei symbolischen Orten des Berges: zur Concordia-2000-Friedensglocke als Auftakt des offiziellen Moments, weiter zum Messner Mountain Museum Corones und zum LUMEN Museum. Vor den Augen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher eröffnete sich ein beeindruckendes Panorama auf Dolomiten und Alpen, deren schneebedeckte Gipfel der Zeremonie eine besondere Würde verliehen. Die Einbindung der Museen verlieh dieser Etappe einen klaren kulturellen Charakter und machte sie zu einer Erfahrung, in der sich olympische Werte mit einer zeitgemäßen Interpretation des alpinen Raums verbanden. Die Olympische Fackel wurde auf den Gipfel unter anderem von Reinhold Messner, Andreas Zingerle, Anna Bortoluzzi und Manola de Vettor getragen.

(c) Gianvito Coco (Dolomitenregion Kronplatz)

„Heute ist es uns eine besondere Ehre, auf dem Kronplatz eine Flamme zu empfangen, die für Werte wie Einheit, Hoffnung und Frieden steht“, erklärte Zeno Kastlunger, Präsident von Skirama Plan de Corones, in seiner Ansprache vor der Concordia-2000-Glocke. „Dank der Fackelträgerinnen und Fackelträger setzt sich die Feier der Olympischen Spiele hier fort – am höchsten Punkt unseres Berges, an einem Ort, der aufgrund seiner Symbolik bewusst gewählt wurde und die olympischen Prinzipien widerspiegelt.

(c) Gianvito Coco (Dolomitenregion Kronplatz)

Die Concordia 2000 wurde anlässlich des Jahrtausendwechsels im Jahr 2000 von den Pionieren des Kronplatz errichtet und ist mit ihren 18 Tonnen die größte frei schwingende Glocke des Alpenraums. Sie erklingt täglich um 12 Uhr als Zeichen dafür, wie wertvoll Frieden ist – und immer dann, wenn Hoffnung Wirklichkeit wird: nach dem Ende eines Krieges oder wenn in einem Land die Todesstrafe abgeschafft wird.

Hier, wo drei Kulturen und drei Sprachen – Italienisch, Deutsch und Ladinisch – zusammenleben, steht sie als starkes Symbol für Dialog und Zusammenhalt. So wie der Sport, so wie die Olympischen Spiele. Wir hoffen, dass sie bald wieder lange erklingen darf – für eine friedlichere Welt.“

(c) Gianvito Coco (Dolomitenregion Kronplatz)

Am Gipfel des Kronplatz öffnete sich der Tag auch der Kunst. Im LUMEN Museum fand die Eröffnung der Ausstellung „A visionary altitude“ statt, gefolgt von der Präsentation der Arbeiten von Leon Löwentraut aus der Serie „Olympia“. Der daraus entstehende Dialog bot Raum, das olympische Thema aus künstlerischer Perspektive zu beleuchten – geprägt von Inspiration, kreativer Energie und der Auseinandersetzung mit der Welt des Sports.

Im Anschluss wurde in Zusammenarbeit mit Home of Athletes eine Benefizauktion durchgeführt, bei der ein Werk aus der Serie „Olympia“ versteigert wurde. Der gesamte Erlös kam der Sporthilfe Südtirol zugute und unterstrich den sozialen Anspruch des Tages, der damit auch ein konkretes Zeichen der Unterstützung für den Sport und seine Athletinnen und Athleten setzte.

Die Dolomitenregion Kronplatz empfing die Olympische Fackel als Ereignis von hohem symbolischem Wert für das gesamte Gebiet. Zwischen Antholzertal, Bruneck und dem Kronplatz-Gipfel zeigte sich die Region nicht nur als alpine Destination von internationalem Rang, sondern als Lebensraum, in dem Sport, Kultur, Natur und gemeinschaftliches Engagement eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig stärken.

 

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